Fundort: Bielefeld

Erdzeitalter: Jura/Lias/Domerium (+ Hettangium auf Halde)

Rehe in der Tongrube "Bodenheide" im Jahre 2004

Die Tongrube erschließt Schichten des Domeriums, der Abbau wurde allerdings im Jahre 1994 eingestellt, daher sind die Fundmöglichkeiten mittlerweile denkbar gering. Man müsste schon selbst graben um noch gute Amaltheen zu finden. Davon ist allerdings abzuraten, da das Gelände weitgehend umfriedet ist und an einigen Stellen Schranken und Verbotsschilder errichtet worden sind. Uns diente Jahre lang eine Halde mit Hettangium-Aushub aus Bielefeld, die sich in der Tongrube befand als gute Möglichkeit zum Sammeln von Schlotheimias. Diese Fundmöglichkeiten bestehen leider nicht mehr, da im Rahmen der Renaturierung der Grube die Halde fast rückstandslos abgetragen wurde. Wie das obige Bild zeigt sind weite Teile der Grube bereits mit der für Tongruben üblichen Vegetation überwuchert.
Tolle Funde aus dem Domerium der "Bodenheide" sind im Dobergmuseum in Bünde ausgestellt.

Einige Halden-Funde:

Schlotheimia angulata (?), Hettangium, Ø 12mm, Sammlung Simonsen


Schlotheimia angulata (?), Ø 18mm, Sammlung Simonsen


Schlotheimia angulata (?), Ø30mm, Sammlung Simonsen


Schlotheimia angulata (?), Hettangium, Ø 24mm, Sammlung Simonsen


Coroniceras rotiforme (?), Hettangium oder Sinemurium, Ø 59mm, Sammlung Simonsen


Coroniceras rotiforme (?), Hettangium oder Sinemurium, Ø 70mm, Sammlung Simonsen


Aus dem Domerium der Tongrube Bodenheide:

Typische Belege für die Fossilführung der Amaltheenschichten


Seelilienstielglied, Domerium, Länge 12mm, Sammlung Sönke Simonsen